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Der Aussie Rassestandard Gesundheit Zyklus der Hündin

Der Australian Shepherd

 

Die Entstehung

Es ist ein wenig verwirrend, wenn eine Hunderasse aus Amerika den Namen eines anderen Kontinents trägt. Die Geschichte, wie der Aussie - so nennen ihn die Liebhaber - zu seinem Namen kam, ist in ihrem genauen Ursprung nicht ganz bekannt . Von den Indianern wurden die Hunde als mystisch verehrt: „the ghoasteyed dogs“, die Hunde mit den Geisteraugen.

Im 18. Jahrhundert und im frühen 19. Jahrhundert, als eine durch Not und Elend bedingte Auswanderungswelle in Europa begann, die als Ziel die Vereinigten Staaten von Amerika hatte, begann auch die Geschichte des heutigen Aussie. In den Jahren 1851 – 1890 wanderten 2 Millionen Briten, 1 Million Skandinavier und 3 Millionen Deutsche in die USA aus. Mit den Menschen kamen auch ihre Tiere, wie Schafe, Ziegen und natürlich auch die Hunde mit in die „Neue Welt“: Zum Beispiel die Schotten mit ihren Collies, die Engländer mit ihren Bobtails, die Basken brachten die Bergers des Pyrénées und die Deutschen kamen mit den deutschen Schäferhunden. Natürlich nicht die heute bekannten Rassen, sondern die Stammväter der heutigen Rassen.

Die Schafzüchter gingen mit ihren Tieren auf den Markt. Bei dieser Gelegenheit traf man sich auch, um die besten Hunde zu paaren. Der Ruf der tüchtigsten Arbeitshunde eilte ihnen voraus.

Zu Beginn des letzten Jahrhunderts importierten die Amerikaner zur Veredelung ihrer einheimischen Tiere australische Schafe, die vom Klima her anspruchsloser waren.  Die Schafe wurden von ihren Schäfern und Hunden begleitet (Cattle Dogs und Kelpie). Diese Hunde waren intelligent, ohne Furcht, zäh und ausdauernd, wendig und schnell. Einige eigneten sich auch zum Hüten von Rindern.

In den australischen Wäldern lebten auch die Dingos. Ob der Dingo bewusst mit dem Collie eingekreuzt wurde, ist nicht bewiesen. Doch kam es vor, dass sich zur Paarungszeit einige Dingos mit den zahmen Hunden kreuzten.

Es war nicht wichtig, wie die Hunde aussahen, sondern nur die Leistung zählte. Denn nur ein Hund, der gute Arbeit leistete, war ein guter Hund.

 

Also, bis jetzt haben wir:  

Die Bergers des Pyrénées

 

Die Collies

 

Die deutschen Schäferhunde

und später noch:  

Die Australian Cattle Dogs

 

Die Australian Kelpies

Es ist vorstellbar, dass es sich bei diesen Hunden zunächst um eine bunte Schar handelte, die sich vielleicht etwas ähnelte. Aber eines ist sicher, jede Rasse hat bei der Entwicklung des heutigen Aussies nur ihr Bestes dazu beigetragen.

Dieses Bild entstand ca. 1914 /1918

In den Jahren zwischen 1950 und 1960 schaffte der Aussie den Durchbruch. Jay Sisler zog mit seiner Hundedressur durch die Vereinigten Staaten und Kanada. Seine Darbietungen waren bei den Rodeos sehr beliebt. So wurde Sisler immer wieder nach der Herkunft seiner Hunde gefragt. So, dass er eines Tages zu Züchten begann. Seine Rüden „Keeno“ und „Tuscon`s Joe“ stellte er den Schäfern zum Decken ihrer Hündinnen zur Verfügung. In den 70er Jahren wurden bereits 6000 Hunde ins Stammbuch der Association eingetragen.

 

Jay Sisler mit seinen Hunden

Der Grundstein war gelegt

Vor 11 Jahren wurde der Australian Shepherd Club der Schweiz gegründet.

Dem Klub liegt sehr viel daran, den Aussie als gesunden Arbeitshund zu züchten. Beide Zuchtpartner müssen daher HD-und ED-geröntgt sein, wobei A und B akzeptiert wird. Auch ein jährlicher Augentest muss durchgeführt werden. Sie müssen eine Wesensprüfung, eine Exterieurbegutachtung und eine Arbeitsprüfung nach SKG bestanden haben.

Die grosse Arbeitsfreude

Der Australian Shepherd wird auch als Reitbegleiter und als Familienhund sehr geschätzt. Es ist aber sehr wichtig, dass der Aussie eine Beschäftigung hat, da er sehr lebhaft und intelligent ist. Es gibt heute sehr viele Möglichkeiten, mit ihm zu arbeiten. Z.B. Agility, Obedience, Sanitätshund, Mobility, Lawinenhund usw. Als Familienhund reichen ihm auch lange Spaziergänge, Reitbegleitung oder neben dem Velo zu Laufen, was er sehr liebt.

Als Hütehund hat er einen recht ausgeprägten Jagdtrieb, den man aber meistens wegen seines grossen Arbeitswillens unter Kontrolle bringt. Er hat auch einen sehr starken Schutztrieb. Er ist Fremden gegenüber reserviert, zeigt aber keine Scheu. Obgleich er ein aggressiver Arbeiter ist, wird er gegen Menschen oder Tiere nicht bösartig reagieren.

Fazit

 

Der Australian Shepherd ist aufgrund seines Körperbaus ein wendiger, zum Bewegen geborener Hund, der auch geistig rege und intellegent ist. Somit muss er mit Kopfarbeit beschäftigt werden . Wer selber aktiv ist, am Lernen Spass hat, die Zeit und Freude, seinen Hund zu erziehen, dem ist der Aussie ein idealer Lebensgefährte.

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